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Veranstaltungen
Wir laden ein zu einer neuen Reihe von Vor-Lese- und Musik-Abenden:

Die nächsten Veranstaltungen werden demnächst hier gelistet.



Und hier unsere Veranstaltungen im Rückblick:

Veranstaltung mit
Pfr. Michael Broch im Gespräch mit Dr. Thomas Broch
Der Baum des Lebens
ISBN: 978-3-89781-185-0
64 Seiten
11,5 x 16 cm
kartoniert
2. Aufl. 2011
AT-Edition
€ 7,90
Vasilios Arsoniadis / Michael Broch
Paulus ist nicht Jesus

Dienstag, 28. Juni 2011 - 19:00 Uhr
Ort: Rottenburg a. N. - Haus am Nepomuk Unterwässer 1 - Eintritt war frei


Die Theologie des Paulus ist kompliziert und wird gerne in Verbindung mit den „Christlichen Wahrheiten“ gebracht. Dieses Verständnis gilt als philosophisch-theologisch und dogmatisch-moralisch belastet und ist für uns heute nur noch schwer zu verstehen.
Michael Broch und Vasilios Arsoniadis plädieren dafür, diese Theologie zu hinterfragen.
Sie machen Mut, neu auf Spurensuche zu gehen nach der "Wahrheit Jesu Christi" und nach dem christlichen Grundmodell, wie es durch Jesus in den Evangelien aufleuchtet.
Michael Broch, Pfarrer in Leonberg, seit vielen Jahren tätig als Hörfunkpfarrer beim SWR, Sprecher von „Das Wort zum Sonntag“, Autor mehrerer Bücher.
Thomas Broch
Thomas Broch, Dr. theol., Pressesprecher der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Autor verschiedener Bücher.

Klaus-Jürgen Kauß: Gesang, Gitarren, Akkordeon.
Mea Kauß: Piano, Congas, Querflöte, Percussion.
Beide leben und arbeiten in Rottenburg a. N.




Der Baum des Lebens
ca. 368 Seiten
14 x 22,5 cm
kartoniert
2011-01-11
Echter
978-3-429-03395-8
ca. 29,- €
Klaus W. Hälbig
Der Baum des Lebens
Kreuz und Thora in mystischer Deutung

Mittwoch, 16. März 2011 19:00 Uhr
Ort: Haus am Nepomuk, Unterwässer 1, 72108 Rottenburg a.N.


In welchem Sinn ist der Baum des ewigen Lebens im Paradies identisch mit der Thora und zugleich mit dem Kreuz und der Eucharistie? Inwiefern bedeutet er schon die Erlösung vom Sündenfall und die Auferstehung des Leibes?

Und wie hängen Fall und Erlösung mit einem buchstäblichen und einem geistigen Verständnis der Heiligen Schrift zusammen?

Diesen und weiteren Grundfragen zum Sinn der biblischen Offenbarung geht die Untersuchung nach und kommt zu dem überraschenden Ergebnis, dass zwischen der christlichen und der jüdischen Mystik als geistiger Schriftauslegung große Übereinstimmung besteht. Das eröffnet ganz neue Perspektiven für das Verständnis des Kreuzes und der inneren Einheit des Wortes Gottes sowie für den christlichjüdischen Dialog.

Klaus W. Hälbig Klaus W. Hälbig, Dr. theol., geboren 1951, ist Referent an der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Veröffentlichungen zu theologisch-spirituellen Themen und zur Symbolik des Kreuzes („Der Schlüssel zum Paradies“).



TheoBuch hat in Kooperation mit der Kath. Erwachsenenbildung Rottenburg und der Gemeinde St. Moriz eingeladen:
Die Bäume weinen um Regen
320 Seiten
12 x 19 cm
kartoniert
2008
Bucheinband.de
978-3-938293-20-1
17,90 €
Elfriede Eckle
voraussichtliches Thema:
Die Bäume weinen um Regen

Dienstag, 15. März 2011, 19.00 Uhr
Ort: Rottenburg, Gemeindesaal von St. Moriz
Eintritt: € 4,-


Die Autorin erzählte ein Sittenbild dörflichen Lebens vor allem während der NS-Zeit, vor dessen Hintergrund sich das Schicksal der weiblichen Hauptfigur Doreth erfüllt.

Sie, die sich während des Ersten Weltkrieges zu selbst verantwortlichem Handeln emanzipiert hat, entscheidet sich zeitlebens für die Schwächeren. Darum zögert sie auch nicht, Existenz und Leben aufs Spiel zu setzen, als es gilt, ihre jüdischen Verwandten vor der Verfolgung durch das NS-Regime zu retten.

Elfriede Eckle, geb. 1939, Literaturwissenschaftlerin und Übersetzerin, im Schuldienst und in der Erwachsenenbildung tätig, lebt in der Nähe von Rottenburg.



Eine Lesung mit:

Einführung in die Theologie
456 Seiten
13,5 x 21,5 cm
kartoniert
2010
Herder
978-3-451-29609-3
24,00 €
Guido Bausenhart
Einführung in die Theologie

Donnerstag, 17. Februar 2011 19:00 Uhr
Ort: Rottenburg a. N., Buchhandlung TheoBuch Karmeliterstr. 2


In klarer und intelligenter Weise erläuterte Guido Bausenhart die Charakteristika theologischer Wissenschaft. Vom unmittelbaren Gegenstand der Theologie, den Zeugnissen, in denen Menschen ihren Glauben zum Ausdruck bringen, und den dahinter liegenden Glaubenserfahrungen führt der Weg zur dreifachen Funktion der Theologie, die zugleich klärend, kritisch und konstruktiv ist. So wird deutlich, wie die Theologie zu ihren Aussagen kommt und wie sie diesen zudem einen Wahrheitsanspruch beilegt.

Das Buch bietet eine grundlegende Einführung in die Theologie und ihre Methode und ist so ein wichtiges Buch für alle an der Theologie Interessierten.

Guido Bausenhart Guido Bausenhart, geb. 1952, Dr. theol., seit 2001 Professor für Systematische Theologie an der Universität Hildesheim; verheiratet, vier Kinder, wohnhaft in Rottenburg a.N.



Eine Lesung mit:

Ich träume deutsch und wache türkisch auf
174 Seiten
12,5 x 20 cm
kartoniert
2009
Herder
978-3-451-29860-8
€ 14,95
Nilgün Tasman
Ich träume deutsch und wache türkisch auf
Eine Kindheit in zwei Welten

Termine: Mittwoch, 13. Oktober 2010

14:30 Uhr: Schulveranstaltung
Ort: Rottenburg a. N., mit bisher ca. 200 Schülern in der Aula des St. Meinrad-Gymnasiums

19:00 Uhr: Abendveranstaltung in Zusammenarbeit mit der VHS
Ort: Rottenburg a. N., Haus am Nepomuk, Unterwässer 1
Eintritt für die Abendveranstaltung: € 6,-

Es ist die Geschichte von Nilgün, die in der Türkei geboren wurde und in Deutschland aufwächst.

"Mädchen werden als Bräute geboren", mit diesem Satz wird sie groß. Doch Nilgün sehnt sich nach Freiheit und sie nimmt sie sich, wo sie kann: das Beste aus dem türkischen und dem deutschen Leben. Sie kennt die Tradition ihrer Großmutter Babaane und entdeckt zugleich die vielfältigen Möglichkeiten der deutschen Lebensweise. Sie fühlt die Zerrissenheit ihrer Eltern zwischen den beiden Ländern und versöhnt sie. Sie erlebt hautnah, was es heißt, Wurzeln und gleichzeitig Flügel zu haben - Flügel, die ihr wachsen, um die vielen Hindernisse auf ihrem Weg zu überwinden.

Nilgün Tasman hat es geschafft: Mit ihren Kindheitserinnerungen erzählt sie wunderbar poetisch die Geschichte einer ganzen Generation.



Ein Konzert mit:

 
Stefan Jakob
Liedermacher

in Zusammenarbeit mit der Kath. Erwachsenenbildung und der Initiative "Kirche und Schule im Dialog" des St.-Meinrad-Gymnasiums in Rottenburg.

Termin: Donnerstag, 07. Oktober 2010, 19:00 Uhr
Ort: Rottenburg a. N., Theoderich Kapelle

"Ergreifend und zugleich wunderbar tröstlich, Hoffnung spendend und ermutigend sind Stefan Jakobs Kompositionen. Die erfrischend authentischen Texte gehen unter die Haut. Die Lieder überzeugen ohne jemals salbungsvoll, betulich oder gar weltfremd zu wirken." So betitelte eine Zeitung jüngst ein Konzert von Stefan Jakob, der, Gitarre spielend, von Michael Döring an Klavier und Akkordeon begleitet wird. In ihrem Programm „Mitten im Leben“, das sie zuletzt beim ökumenischen Kirchentag in München erfolgreich darboten, präsentieren sie Lieder aus der gleichnamigen CD und ihres Erstlings „Flussaufwärts“. Ein Konzert, das man sich nicht entgehen lassen sollte.

Stefan Jakob
Mitten im Leben


alle Lieder sind auf dem 16-seitigem Booklet abgedruckt
€ 15,00


Stefan Jakob
Flussaufwärts


alle Lieder sind auf dem 24-seitigem Booklet abgedruckt
€ 15,00

Die Liedtitel:

1. In Zeiten wie diesen
2. Mitten im Leben
3. Troubadour
4. Sag ja!
5. Buch in meiner Hand
6. Ein Wiedersehen
7. Gerechtigkeit vor Gottes Angesicht
8. Sehnsucht
9. Leben heißt Abschied nehmen
10. Seit jenem Morgen
11. Ich bin frei
Die Liedtitel:

1. Unendlich geliebt
2. Dieses Leben
3. Ich bin einer von euch
4. Warum ich diese Kirche liebe
5. Guter, alter, weiser Mann
6. Wie Sand am Meer
7. Hiob
8. Du hast das Recht dich selbst zu lieben
9. Mit dir bei Regen im Zelt
10.F lussaufwärts
11. Fridolin
12. Ich hab den Abend eingetrunken

Beide CDs erhalten Sie auch bei der Veranstaltung am 07. Oktober 2010.

Die Veranstaltung wurde unterstützt von:



Lesung mit: Max Oberdorfer über Romano Guardini: Zeugnisse eines großen Lebens

168 Seiten
mit zahlreichen vierfarbigen und s/w-Bildern
24 x 24 cm
Hardcover
2010
Matthias-Grünewald-Verlag
978-3-7867-2819-1
€ 29,90
Max Oberdorfer
Romano Guardini
Zeugnisse eines großen Lebens
Mit einem Geleitwort von Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz

Termin: Donnerstag, 23. September 2010, 19.00 Uhr
Ort: Rottenburg a. N., Haus am Nepomuk, Unterwässer 1


Auch vierzig Jahre nach seinem Tod zieht der große Theologe, Philosoph und Pädagoge Romano Guardini Menschen in seinen Bann. Viele seiner Werke zählen zur Standardliteratur von theologisch Interessierten.

Anlässlich seines 125. Geburtstags legt Max Oberdorfer erstmals eine Bildbiografie über Guardini vor. Mit bisher unzugänglichen Dokumenten und unveröffentlichten Texten sowie eigens für diesen Bildband aufgenommenen Fotos zeichnet er dessen Lebenslinien, Freundschaften und Denken nach. Ein prächtiger Band, der Zeugnis gibt vom Leben dieses großen Denkers.

• mit zahlreichen unveröffentlichten Handschriften, Texten, Fotos
• ausgezeichnete Kombination von Text und Bild




Die Domgemeinde St. Martin, Rottenburg am Neckar und TheoBuch luden ein zu einer Veranstaltung über Bischof Joannes Baptista Sproll:

Hardcover Format
14,5 x 22,5 cm
824 Seiten
2009
ISBN: 978-3-7966-1468-2
€ 49,00
Stephan Sproll
»Ich bin der Bischof von Rottenburg und bleibe der Bischof von Rottenburg«
Das Leben von Joannes Baptista Sproll

Pfarrer Dr. theol. Stephan Sproll, ein naher Verwandter von Bischof Sproll, Autor des Buches, berichtet über Bischof Sproll.

Am 27.07.2010 um 19.00 Uhr im Gemeindehaus St. Martin Bischof-Sproll-Saal in Rottenburg am Neckar.

Als Joannes Baptista Sproll 1927 zum Bischof der Diözese Rottenburg gewählt wurde, herrschte noch ein gutes Einvernehmen zwischen Kirche und Staat. Das änderte sich mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten. Zum Schutz der Gläubigen wagte Sproll die offene Auseinandersetzung mit dem Regime und wurde darum Ziel von nationalsozialistischen Verfolgungen, die in der Verbannung aus der Diözese gipfelten. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg durfte er zurückkehren. Stephan Sproll erschließt die Quellen, die vom Leben und Wirken des »Volksbischofs« Joannes Baptista Sproll berichten, und zeichnet die Entwicklung zum »Bekennerbischof« nach, der vielen Gemeinden in der Nachkriegszeit eindrücklich Zeugnis für den Glauben gegeben hat.

• wachsendes Interesse an der Person Joannes Baptista Sproll: Das Seligsprechungsverfahren wird angestrebt
• erstmals veröffentlichte Quellen

Unser Rückblick:

In dem Bischof-Sproll-Saal der Domgemeinde St. Martin fanden sich ungefähr 90 interessierte Personen ein, die konzentriert und gespannt dem Vortrag von Herrn Dr. Stefan Sproll lauschten.

Der erste Teil der Lesung gliederte sich auf, indem Herr Sproll den Werdegang, das Bischofsamt, die NS-Zeit und die Vertreibung aus Rottenburg des Bekennerbischofs Sproll darstellte. Er beleuchtete die Hintergründe, die zu einer Wahlenthaltung führten und erklärte die Konsequenzen, historisch und auch kirchengeschichtlich.

Der zweite Teil der Lesung war eine Diskussionsrunde, in der Fragen gestellt werden konnten. Einige anwesende Zeitzeugen berichteten, und es wurden auch kritische Anmerkungen gemacht.

Insgesamt hat der Abend sicherlich dazu beigetragen, einige Fragen zu klären.
Begleitet wurde die Lesung durch das Rottenburger Blockflötenensemble.

Ruth Christoph




Peter Müller Dipl. Theol. / Dipl. Päd. und Pilgerbegleiter aus Rottweil,
einer der bekanntesten Autoren zum Thema »Pilgern« war bei uns zu Gast


Pilgern – die Sehnsucht bekommt Füße
Sinn, Spiritualität und Symbole auf Jakobuswegen


Das Interesse am Pilgern auf Jakobuswegen ist groß. Das Heilige Pilgerjahr 2010 in Santiago de Compostela verstärkt das noch. Ein Trend oder „Einfach mal weg sein“ oder steckt mehr dahinter? Warum Pilgern immer mehr Menschen auf Jakobuswegen? Ist Pilgern etwas anderes als Wandern? Welche Erfahrungen machen Pilger? Um die Lust und Last, um den Sinn und die Spiritualität des  Pilgerns geht es an diesem Abend mit Gedanken und Erfahrungen, mit Gedanken, Symbolen, Bildern und  Anregungen.

Termin: Donnerstag, 20. Mai 2010, 19.00 Uhr
Ort: Rottenburg a. N. Haus am Nepomuk, Unterwässer 1
Eintritt: 3 €


160 Seiten
16 x 19 cm
vierfarbig
kartoniert
7., komplett überarbeitete und aktualisierte Auflage 2010

978-3-88671-126-0
Peter Müller
Wer aufbricht, kommt auch heim
Vom Unterwegssein auf dem Jakobusweg

Dieser beliebte Begleiter auf dem Jakobusweg ist vieles zugleich: Als Reise- und Kunstführer enthält er viele Informationen zum Weg und Verstehenshilfen zu kunst- und kulturgeschichtlich bedeutenden Orten und Themen des Jakobusweges. Darüber hinaus lassen sich zahlreiche Impulse zum Anhalten und Besinnen finden: zu Themen wie Brücken bauen, Wüstenzeiten bestehen, Steine ins Rollen bringen und vielem mehr. Eindringlich und reich an Erfahrung zeichnet Peter Müller, der selbst viele Pilgerfahrten nach Santiago begleitet hat, einen auch spirituellen Weg, der über Aufbrechen, Eintauchen, unterwegs sein schließlich in der Heimkehr mündet.

• durchgehend vierfarbig mit über 50 Fotos
• mit zahlreichen informativen Zeichnungen, Skizzen, Karten
• mit vielen Kurztexten zum Jakobusweg: Segenstexte, Meditationen, lyrische Texte,übersetzte Inschriften, Inspirationen, Tagebucheintragungen, historische Zeugnisse...
• mit Texten von Barbara Cratzius, Bruno Dörig, Max Feigenwinter, Almut Haneberg, Pierre Stutz, Christa Spilling-Nöker, Angelika Wolff u.v.m.

Weitere interessante Angebote rund ums Pilgern finden Sie unter www.pilgerbox.de.

Unser Rückblick:

Zwei Mönche lesen in einem Buch, daß es einen Ort gäbe, an dem sich Himmel und Erde berühren. So ziehen sie los, um diesen Ort zu finden und gelangen schließlich dort hin, wo sie losgezogen sind, nämlich in ihrer Klosterzelle.

Ausgehend von dieser Geschichte gab Peter Müller eine Hinführung in das Pilgern, das gezeichnet ist von mehreren Schritten:
- die Sehnsucht, dem Leben eine neue Richtung zu geben und seinen Weg zu finden;
- das Aufbrechen und damit zeitweilige Verlassen und Loslassen des Vertrauten;
- das Suchen und
- das Ankommen: mit allen Sinnen Unterwegs-sein
- das Wieder-zu-Hause-sein und
- das Weitersuchen.
Pilgern wird zur Suche nach lebbaren Antworten: wer bin ich, was will ich, wo will ich hin? und zu einem Weg, der vom äußeren zum inneren führt, zu mir selbst und zu Gott.
So wird der Alltag zu dem Ort, an dem sich Erde und Himmel berühren. Und, wer sucht, ist immer unterwegs.

Peter Müller, gerade zurückgekommen von Santiago de Compostela, wo er für 2 Wochen in der Seelsorgestelle für deutschsprachige Pilger mitwirkte, führte behutsam-meditativ in das Pilgern ein. Seine Ausführungen unterlegte er immer wieder mit Berichten von Jakobspilgern und literarischen Texten und machte Lust, sich direkt auf Pilgerschaft zu begeben.



Petra Zwerenz

las eigene Texte in Mundart

Mittwoch, 10. März 2010 19.00 Uhr
Im Keller des Weinhaus Stanis
Staig 6, 72108 Rottenburg am Neckar


Veranstalter war TheoBuch.

 

Petra Zwerenz
A bissle onderwegs

96 Seiten - 19,5 x 12,5 cm
gebunden
978-3-87407-518-3
11,90 €

Silberburg-Verlag
Petra Zwerenz
Fascht wia drhoim

96 Seiten - 12,5 x 19,5 cm
gebunden
978-3-87407-678-4
11,90 €

Silberburg-Verlag



 

FLAIR
KONZERT am 27. Januar 2010 um 19:00 Uhr
im Haus am Nepomuk, Unterwässer 1 in Rottenburg
Veranstalter ist TheoBuch

NEUES PROGRAMM : LEBENSFARBEN
Mit dem zweiten Konzertprogramm möchte “Flair” musikalisch an das erste Programm und die CD anknüpfen. Unser Leben gleicht Farben, die uns und unsere Gefühle immer wieder neu beschreiben. Sowohl Heiterkeit, Lebensfreude, Glauben, als auch Sehnsucht, Ohnmacht und Trauer finden sich in den Liedern und Instrumentalstücken unseres neuen Programms wider.


Flair v.l.n.r:
Friederike Haller: Gesang, Traversflöte, Flöten
Klaus-Jürgen Kauß: Gesang, Gitarren, Akkordeon
Mea Kauß: Piano, Congas, Querflöte, Percussion




128 Seiten
10,5 x 17 cm
gebunden mit gerundeten Ecken
12,90 €
978-3-7867-2755-2
Best.-Nr. 100375
Peter Kottlorz
las aus seinem Buch
Mehr als Alltag – Anstöße zum Leben
und trug neue Texte vor.

Moderation: Bärbel Schlegel, Moderatorin bei SWR 4

Am 09.12.2009 um 19.00 Uhr im Haus am Nepomuk in Rottenburg
in Rottenburg am Neckar

Wer mit offenen Augen durch die Welt geht und aufmerksam auf Zwischentöne hört, findet das »Mehr«, das dem Leben Sinn gibt. Ein Bussard, auf dem Weg zur Arbeit täglich gesehen, wird zum Freund. Ein vermasselter Montag, mit etwas Geduld ertragen, sagt was über Gott.
Peter Kottlorz’ Anstöße zum Leben sind authentisch und voller Empathie für die Menschen mit all ihren Stärken und Schwächen. Sie beschreiben Alltägliches und Außergewöhnliches und laden ein, den Alltag bewusst zu leben und hinter die Dinge zu schauen.
Ein unaufdringlicher Mutmacher, das Leben zu wagen.

Unser Rückblick:


Peter Kottlorz und die Moderatorin Bärbel Schlegel im Gespräch



Sabine Niethammer

Adventliche Lesung
Am 02.12.2009 um 19.00 Uhr im Haus am Nepomuk
in Rottenburg am Neckar
las die Schauspielerin Sabine Niethammer aus verschiedenen Büchern.

Adventliche Lesung
Besinnliche Texte und Gedichte
Musik: Angela von Gündell (Cello)
Der Eintritt war frei


Unser Rückblick:
In dem mit Weihnachtslichtern und Teelichtern dekorierten Haus am Nepomuk kamen etwa 40 Besucherinnen und Besucher zusammen, die den Texten und Liedern lauschten, die von der Schauspielerin Sabine Niethammer vorgetragen wurden. Sie schuf mit ihrer faszinierenden Art eine besinnliche, fast andächtige Stille und Stimmung. Leider mußte die Cellistin Angela von Gündell kurzfristig absagen.
In der Pause gab es einen regen Gedankenaustausch bei Wein und Brezel und Gelegenheit, aus dem passenden Angebot an Büchern, Glocken und Weihnachtslichtern einzukaufen. Es war ein gelungener Abend und eine gute Einstimmung auf den Advent!

Ruth Christoph
Bild: S. Niethammer (privat)




276 Seiten
19 x 12 cm
kartoniert
2008
Books on Demand
16,90 €
978-3-8370-1343-6
Best.-Nr. 100449

Peter Schnell erzählte von seinem Pilgerweg nach Santiago de Compostela und zeigte Bilder am 04.11.2009 im Haus am Nepomuk in Rottenburg a.N. um 19.00 Uhr

Schwäbischer Abend: Der Eintritt war frei, zum Ausklang gab es Wein und Brezel

Peter Schnell
Gedankenstrich – zwischen Karriere und Ruhestand
Auf dem Jakobsweg von Stuttgart nach Santiago de Compostela

Mit dem Gedanken, von heute auf morgen in den »wohlverdienten« Ruhestand geschickt zu werden, verband der Beauftragte der Deutschen Bahn AG für Baden-Württemberg wenig Erfreuliches. Er war sein Leben lang mit Leib und Seele berufstätig gewesen.
Direkt nach seiner Pensionierung machte sich der Autor zu Fuß auf den Jakobsweg von Stuttgart nach Santiago de Compostela – der Einstieg fiel schwer; dann fing der Weg ihn ein zu einer über 2600 km packenden und 96 Tage dauernden Reise.

Unser Rückblick:
Peter Schnell las aus seinem Buch »Gedankenstrich – zwischen Karriere und Ruhestand«, seinem Versuch, den Übergang vom arbeitsreichen Leben eines Top-Managers in den Ruhestand zu bewältigen.

Er berichtet von den Qualen, die sich unterwegs ergeben haben: schlechte Beschilderung in deutschen Wäldern, geschundene Füße, lange Wege durch abgelegene, ruhige Landschaften bei z. Tl. sehr hohen Temperaturen und zwischendurch tagelang anhaltendem Regen.

Er erzählt von den Begegnungen unterwegs, von anderen Pilgernden und ihren sehr unterschiedlichen Beweggründen, sich auf den Jakobsweg zu begeben, er erzählt von der Gastfreundschaft und davon, wie er aufmerksam wird für Ereignisse, die sich überraschend zum Guten fügen, und ihn als Ingenieur staunen lassen. Offenbar ergeht es anderen auf dem Pilgerweg ähnlich.

Als er anhand von Träumen merkt, daß er sich lösen konnte von seiner Arbeitswelt, wird er frei - er könnte zu dieser Zeit seinen Pilgerweg beenden, aber das Pilgern hat ihn ergriffen mit seinen Riten und Bräuchen und mit Erleichterung erreicht er nach 96 Tagen, ausgehend von Stuttgart, Santiago de Compostela. Auf dem Weg beginnt er, sein weiteres Leben aus dem Glauben heraus neu zu gestalten.

Er fängt an, über Gott und die Welt nachzudenken und entdeckt das Prinzip Nächstenliebe als Überlebensformel und Zukunftskonzept. In einzelnen Pausen wurde die Lesung untermalt mit Flötenmusik, virtuos gespielt von Felix Boscheinen. Dankbar erwähnte Peter Schnell, daß einer seiner Söhne auch als Jugendlicher gerne Flöte gespielt hat.

Passend klang die Veranstaltung aus bei Brezeln und St. Jakobus Pilgerwein mit vielen anregenden Gesprächen über die Faszination des Pilgerns, seine Herausforderungen und was sich daraus ergeben kann.

Gottfried Schnall
Bilder: Ruth Christoph




260 Seiten
13,5 x 21 cm
kartoniert
2008
dtv
12,00 €
978-3-423-24641-5
Best.-Nr.  100725
Am 21.10.2009 um 19.00 Uhr im Haus am Nepomuk in Rottenburg am Neckar
Der Eintritt war frei
Die Schauspielerin Sabine Niethammer las aus:

Dora Heldt
Urlaub mit Papa

»Es sind doch nur zwei Wochen.« Die Stimme meiner Mutter klang sehr entschlossen. »Und er ist dein Vater. Andere Kinder würden sich freuen.« »Mama, was heißt hier andere Kinder? Ich bin 45.«

Es sollte ein entspannter Arbeitsurlaub werden: Christine (45) und Dorothea (40) wollen für ein paar Tage nach Norderney, um ihrer Freundin Marleen bei der Renovierung ihrer Kneipe zu helfen. Doch dann wird Christine von ihrer Mutter dazu verdonnert, ihren Vater mit in den Urlaub zu nehmen. Schon die Hinreise bringt die beiden Frauen an den Rand eines Nervenzusammenbruchs. Denn Heinz (73) hat seine ganz eigene Sicht der Dinge. Kaum auf der Insel angekommen, übernimmt er auch sofort das Zepter auf der Baustelle. Es kommt für Christine jedoch noch schlimmer, als Papa Gisbert von Meyer kennenlernt. Der frettchengleiche Inselreporter ist ihm sofort sympathisch, bekommt er doch billige HSV-Karten und ist wie Papa ein großer Kenner des deutschen Schlagers. Folglich findet Heinz es auch ganz in Ordnung, dass der Schreiberling Christine aufs Heftigste umwirbt. Zumal ihm Meyer nicht so gefährlich erscheint wie Johann Thiess, der mysteriöse Gast in Marleens Pension, der Christine mit seinen sanften Augen völlig aus der Fassung bringt. Gisbert hat nämlich erfahren, dass die Polizei auf den Nordseeinseln nach einem Heiratsschwindler fahndet. Mithilfe von Papas neuen Freunden Carsten (72), Kali (75) und Onu (63) soll Johann zur Strecke gebracht werden ...

Musikalische Umrahmung: Live Musik mit dem Duo »Les Chiques« (Gitarre + Trompete)
»Les Chiques« sind Timo Wetzel (Trompete) und Matthias Feurer (Konzertgitarre). Nach ausführlicher klassischer Ausbildung an ihren Instrumenten und zahlreichen Engagements in der Stuttgarter Musikszene, schlossen sich die beiden Tübinger Musiker 1998 zusammen und erspielten sich als »Les Chiques« in kürzester Zeit den Ruf eines Zwei-Mann-Akustikwunders. Ohne aufwendige Instrumentierung und ohne technische Effekte schufen die beiden erfahrenen Musiker eine eigene Klangwelt, in der lateinamerikanische Rhythmik und Lebensfreude genauso mitschwingen wie die Improvisationsfreiheit des Jazz und die sanfte Melancholie des Bossa Nova.

Unser Rückblick zu dieser Veranstaltung folgt.

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